Babymassage – Natürlich berühren

Ein Babymassagekurs kann der erste gemeinsame Eltern-Kind-Kurs sein, da er schon direkt nach dem Wochenbett begonnen werden kann. Die Babymassage unterstützt auch bei Koliken, Schreibabys und Schlafproblemen.

Herkunft der Babymassage

Ursprünglich stammt die Babymassage aus Indien und auch die alten Ägypter wendeten die Massage bei ihren Säuglingen an, wenn sie Koliken hatten. Heutzutage gibt es verschiedene Varianten der Babymassage so wie die Schmetterlingsmassage von Thomas Harms nach Eva Reich, die gerne bei Frühchen angewendet wird. Auch die Harmonische Babymassage© vom Ehepaar Walter und die Babymassage nach Leboyer ist inzwischen sehr bekannt. Mittlerweile gibt es viele wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der Massage.

Warum Babymassage?

Im Vordergrund meines Kurses stehen das Wohlbefinden des Babys, die Bindung, das Kennenlernen und der gemeinsame Austausch. Über Berührung lässt sich so viel Liebe vermitteln, die ihr an euer Kind weiter gebt und ihr werdet sehen, wie viel ihr dafür zurück bekommt.

Ein Babymassagekurs kann der erste gemeinsame Eltern-Kind-Kurs sein, da er schon direkt nach dem Wochenbett begonnen werden kann. Die Babymassage unterstützt auch bei Koliken, Schreibabys und Schlafproblemen. Gerade diese Schwierigkeiten führen zu hohen Belastungen in den Familien.

Bei Stress schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus, was Gene blockiert, die zur Stärkung des Immunsystems beitragen, Gehirnstrukturen können geschädigt werden und die Gehirnalterung beschleunigen. Babys produzieren zwar schon das sogenannte CRH-Gen, allerdings können sie selbst noch kein Anti-Stress-Gen Bilden. Bei der Babymassage wird durch die Berührungen Oxytocin ausgeschüttet – das sogenannte Bindungs- und Glückshormon. Es stoppt die Ausschüttung von Cortisol und führt somit zur Entspannung. Dies gilt nicht nur für das Kind, auch bei der massierenden Person führt die Massage zu Wohlbefinden.

Genießt die erste Alleinzeit mit Ihrem Baby!

Viele Eltern reagieren intuitiv mit Berührung auf Unwohlbekundungen ihres Babys. Der Tast- und Fühlsinn des Babys ist der erste, der bereits nach der Geburt voll ausgebildet und dafür verantwortlich ist, dass Reize aufgenommen und verarbeitet werden können. Die Massage wirkt ganzheitlich und vielschichtig. Die Haut, das Muskel-, Nerven- und Kreislaufsystem, das Bindegewebe, die inneren Organe sowie der Bewegungsapparat werden direkt oder indirekt berührt, was die motorische und emotionale Entwicklung positiv beeinflusst.

Der Kurs

Zu Beginn jeder Stunde findet natürlich stets ein Austausch aller Teilnehmer statt. Auch Fühlspiele und Lieder gehören zum wöchentlichen Programm.

Teilnehmen können Eltern mit Baby ab der 7. Woche bis zum 6. Monat.

Der Kurs findet wöchentlich statt, Dauer ca. 1-1,5 Stunden. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 5 Eltern-Kind-Paare begrenzt.

Die Babymassage kann auch ganz intim bei dir Zuhause als Einzelkurs stattfinden.

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Was, wenn mein Baby in der Kursstunde schläft?

Das wird mit ziemlicher Sicherheit passieren, da Babys ein Wachfenster von 60-90 min. haben, sprich irgendeins schläft immer. J Ihr folgt der Kursstunde und könnt die Massage dann Zuhause anwenden. Massiert wird ein Baby nur, wenn es sich in einem Bewusstseinszustand befindet, in dem es die Massage auch als positiv empfindet. Mehr dazu im Kurs.

Was, wenn mein Baby in der Kursstunde Hunger hat?

Stillen, Flasche geben ist im Kurs selbstverständlich. Wer mehr Ruhe benötigt, darf sich auch gern zurück ziehen.

Was, wenn mein Baby weint?

Es darf getragen, getröstet, gewiegt, gesungen, gestillt und gewickelt werden. Ist es notwendig, die Kursstunde abzubrechen, könnt ihr die Stunde ohne Aufpreis nachholen.

Darf mein Partner zum Kurs mitkommen?

Ja, Partner dürfen dabei sein. Ich finde es immer schön, wenn beide Elternteile die Vorteile der Babymassage kennen und umsetzen lernen. Hierzu sei allerdings gesagt, dass es meistens so ist, dass die Mütter alleine kommen, da sie den intimen Austausch ganz unter Frauen auch zu nachgeburtlichen Themen etc. bevorzugen. Auch ist es wie schon beschrieben meist der erste feste Termin mit Baby außer Haus, den die Mütter gern allein in Angriff nehmen möchten.